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Wird der Vertriebsleiter zum Digital Leader?

06. Mai 2019

Laut der Boston Consulting Group werden durch die Digitalisierung bis 2025 fast acht Millionen Jobs wegfallen. Die wenigsten Führungskräfte denken dabei möglicherweise auch an ihre eigene Rolle. Doch werden Manager in Zukunft nicht mehr gebraucht?

Ganz so düster sind die Prognosen nicht. Dennoch – gerade im Vertrieb können künftig viele Managementaufgaben und Arbeitsroutinen automatisiert werden. Vertriebsplanung, Controlling und das Ziehen logischer Schlüsse können Computer schon heute oft besser als Menschen. Weshalb also automatisierbare Prozesse nicht künftig der künstlichen Intelligenz überlassen?

Wofür der Mensch, und in diesem Fall die Führungskraft, stärker denn je benötigt wird, ist das Führen von Mitarbeitern. Fördern und fordern von Teams funktioniert nur über Beziehungen, eine gute Kommunikation und eine Vertrauenskultur. Der Vertriebsleiter wird zum Digital Leader und wird sich mehr als Gestalter, Visionär und Unterstützer seiner Teams verstehen.

Voraussetzung dafür ist, die Beziehungsdichte im Team zu erhöhen und die Kommunikation zu verbessern. Bei dezentraler Arbeitsweise vieler Vertriebsorganisationen keine leichte Aufgabe. Zudem gilt es, auf Kundenbedürfnisse und sich verändernde Marktveränderungen immer schneller zu reagieren. Dies braucht ein hohes Maß an Teamwork, Eigenverantwortung in den Vertriebsteams und agile Methoden, um schnell und erfolgreich in den Märkten agieren zu können.

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