PODCAST

Wirksam führen – Zusammenarbeit neu gestalten

Podcast mit Jörg Rosenberger

Welche Führung benötigen zukunftsfähige Unternehmen, um kundenzentriert und wertschöpfend zu agieren? Wie müssen sich Unternehmen zukünftig verändern und organisieren, um erfolgreich zu sein? Diese Fragen möchte der Podcast durch lebendige Gespräche von Jörg Rosenberger und spannenden Experten beantworten. Im Mittelpunkt stehen praxisbezogene Beispiele und Modelle, die konkrete Hilfe und Anregungen bieten. 

Unser Podcast wird produziert mit der Social Media & Podcast Agentur KUNDENFOKUSSIERT aus Bielefeld.

Folge #141

Die Asymmetrie des Lobes

Mit Jörg Rosenberger

In dieser Folge geht es um ein oft unterschätztes, aber zentrales Thema im Führungsalltag: den Unterschied zwischen Lob, Anerkennung und Wertschätzung. Anhand einer persönlichen Erfahrung zeige ich, warum gut gemeintes Lob nicht immer die gewünschte Wirkung erzielt und sogar Distanz schaffen kann. Ich erläutere, worin sich Lob und echte Anerkennung unterscheiden, wie du durch konkrete, wahrnehmungsbasierte Rückmeldungen Motivation fördern kannst und warum Wertschätzung als Haltung weit über Leistung hinausgeht. Ziel der Folge ist es, dir Impulse zu geben, wie du Feedback authentischer und wirksam gestaltest.

Folge #140

Die Kraft der Generationen: Was Unternehmerfamilien erfolgreich macht

Gast: Univ.-Prof. Dr. Heiko Kleve

In dieser Folge spreche ich erneut mit Prof. Dr. Heiko Kleve über ein Thema, das mich in meiner eigenen Arbeit immer wieder beschäftigt: die besondere Dynamik von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien. Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist Heiko Kleves neues Buch „Die Kraft der Generationen: Von erfolgreichen Unternehmerfamilien lernen“. Wir sprechen darüber, warum erfolgreiche Familienunternehmen weit mehr sind als gut geführte Organisationen, weshalb die Familie hinter dem Unternehmen oft der eigentliche Schlüssel zum Erfolg ist und was es braucht, damit Nachfolge, Verantwortung und Unternehmertum über Generationen hinweg gelingen.

Folge #139

Selbstführung, Klarheit und wirksame Führung

Gast: Gabriel Rath

Ich war in dieser Folge im „New Work Chat“ bei Gabriel Rath zu Gast: Statt Fragen zu stellen, durfte ich erzählen, was mich als Coach und Organisationsentwickler seit über 25 Jahren antreibt. Wir sprechen über Selbstführung als Grundlage wirksamer Führung, über Teamdynamiken und warum es so entscheidend ist, Dinge wirklich besprechbar zu machen – gerade in mittelständischen und familiengeführten Unternehmen. Außerdem werfen wir einen ehrlichen Blick auf die New-Work-Frage „Was willst du wirklich tun?“ und ordnen sie ein: zwischen Purpose-Debatten und der Realität von Menschen, die schlicht arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Weitere Themen sind Retrospektiven als echter Reifegrad-Indikator für Teams sowie die Organisation von Reflexion, ob im Selbst, im Austausch mit meinem Netzwerk oder sogar mit KI als Sparringspartner.

Folge #138

Führung zwischen Vertrauen und Verantwortung

Gast: Stefan Mölling

In dieser Folge spreche ich mit Stefan Mölling, Geschäftsführer der RMS Radio Marketing Service GmbH & Co. KG, über wirksame Führung in Zeiten von Transformation und wirtschaftlichem Druck. Stefan gibt persönliche Einblicke in seine Rolle, seine Führungshaltung und die Herausforderung, Verantwortung zu tragen und gleichzeitig Vertrauen in die eigenen Teams und Mitarbeitenden zu stärken. Wir sprechen darüber, warum Führung für ihn dann wirksam ist, wenn sie beim Gegenüber ankommt und Menschen stärkt, aber auch darüber, wie wichtig es ist, Entscheidungen zu treffen – gerade dann, wenn sie unbequem sind. Ein zentrales Thema ist die Unterscheidung zwischen Mensch und Rolle: Wann spricht die Person, wann die Führungskraft? Und wie hilft besonders diese Klarheit, schwierige Situationen besser zu bewältigen? Außerdem geht es um Performance-Kultur, Kommunikation in Veränderungsprozessen und die Bedeutung psychologischer Sicherheit als Grundlage für leistungsfähige Teams.

Folge #137

Die Basisprozesse im 3-4-7-Transformationsmodell

Gast: Michael Quas

In dieser dritten und abschließenden Folge zum 3-4-7-Transformationsmodell spreche ich mit Michael Quas darüber, wie Transformation in Organisationen konkret wirksam wird. Nachdem wir in den ersten beiden Episoden die Ebenen von Why, What und How sowie die vier Perspektiven von Person und Organisation betrachtet haben, richten wir den Fokus nun auf die sieben Basisprozesse erfolgreicher Transformation. Wir sprechen darüber, warum Veränderung kein klassisches Projekt ist, sondern ein kontinuierlicher, lernender Prozess in komplexen Umfeldern. Dabei geht es um Steuerung und Navigation, Diagnose und Analyse, emergentes Design und Planung, iterative Umsetzung, wirksame Kommunikation, psychodynamische Prozesse sowie Lernen und Entwicklung. Diese Folge schließt die dreiteilige Reihe zum 3-4-7-Modell ab und richtet sich an alle, die Transformation realistisch, reflektiert und wirksam gestalten wollen.

Folge #136

Transformation verstehen: Die vier Perspektiven

Gast: Michael Quas

In dieser Folge setzen wir unsere Reihe über das 3-4-7-Modell fort. Gemeinsam mit Michael Quas widme ich mich dem zweiten Schritt des Modells: den vier Perspektiven von Transformation. Im Fokus steht die Frage, wo Veränderung tatsächlich ansetzt – bei Personen und Organisationen, innen wie außen. Wir sprechen darüber, warum Transformation oft zu stark auf sichtbare Strukturen und Prozesse reduziert wird und weshalb innere Haltungen, Werte und Kultur entscheidend für nachhaltige Wirkung sind. Anhand von Praxisbeispielen zeigen wir, wie Widerstände entstehen, wenn Perspektiven ausgeblendet werden, und warum ko-kreative Ansätze die Komplexitätsfähigkeit von Organisationen erhöhen.

Folge #135

Komplexität meistern statt vereinfachen: Ein neuer Blick auf Veränderung

Gast: Michael Quas

In dieser Folge spreche ich erneut mit meinem langjährigen Netzwerkpartner, dem Organisationspsychologen Michael Quas – und wir steigen direkt tief ein: Warum scheitern so viele Veränderungsvorhaben? Was macht Organisationen wirklich komplexitätsfähig? Und wie gelingt es, Transformation nicht länger als Zusatzaufwand, sondern als integralen Bestandteil der Wertschöpfung zu begreifen? Michael Quas bringt ein neues Modell mit, das 2025 aus zahlreichen Praxiserfahrungen entstanden ist: das 3‑4‑7‑Modell der Transformation. Im Gespräch beleuchten wir, warum Organisationen häufig in die Falle der illegitimen Vereinfachung tappen, weshalb Individual-Coaching allein komplexe Herausforderungen nicht lösen kann, und wie kollektive Lern- und Entwicklungsprozesse wieder ins Zentrum von Veränderung rücken müssen.

Folge #134

Führung differenzierter verteilen

Gäste: Bernd Oestereich und Claudia Schröder

Bernd Oestereich und Claudia Schröder sind Experten auf den Gebieten kollegiale Führung und agile Organisationsentwicklung. Das zeigt sich unter anderem an den mittlerweile vier gemeinsamen Publikationen zum Thema, die auch mich in meiner Arbeit sehr geprägt haben. In dieser Folge geben sie einen Einblick in ihre Erkenntnisse aus mehreren Jahren des Schreibens und praxisbezogenen Anwendens, welche sie ebenfalls in ihrer aktuellen Buchveröffentlichung „Organisiert euch einfach. Gemeinsam & kollegial Nutzen schaffen“ vertiefen. In der Folge sprechen wir in diesem Rahmen auch über den Einfluss von Organisationen auf Gesellschaft, wie Führung besser und differenzierter aufgeteilt werden sollte und die anstehende Lesereise meiner Gäste.

Folge #133

Führung auf einem hohen Vertrauenslevel

Gast: Ralph Friederichs

Ein Unternehmen erfolgreich zu Gründen ist eine Sache, es zu verkaufen und die Führung abzugeben eine ganz andere: Nach über 30 Jahren als Gesellschafter und Geschäftsführer seines IT-Unternehmens CYBERDYNE entschied sich Ralph Friederichs zwar als Geschäftsführer zu bleiben, das Unternehmen aber an die Medialine Group zu verkaufen. Dadurch hat sich einiges verändert – auch Ralphs Sicht auf Führung. Im Gespräch mit mir erzählt er, welche konkreten Maßnahmen zur Umstrukturierung wie umgesetzt wurden, um die Führung neu zu organisieren. Aus heutiger Perspektive ist ihm klar: „Das hätte ich noch früher machen sollen.“ Darüber hinaus verrät er, welche Vorteile seine jetzige Position mit sich gebracht hat, an welche Dinge er sich erst gewöhnen musste und warum es so wichtig ist, anzuerkennen, dass man nicht alles weiß. Zuletzt stellt sich noch die Frage: Wird es bald eine KI namens Jörg K. geben?